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Wenn ich meine Augen schließe…

Warum ich mich entschlossen habe, in einem Ashram zu leben – Teil 5
23. November 2016
 

Nach einer langen Meditation kommen manches mal Inspiration und Kreativität ganz allein zu dir. Dein Geist ist ruhig geworden, du bist ganz frei von Stress. Dann in den Momenten der Stille kann deine Seele zu dir sprechen. Durch diesen Zustand kommen neue Werke, egal ob Musik, Lyrics, Poesie oder auch Einsichten über das Leben zu mir.

„Wenn ich meine Augen schließe, welche Farben hat die Welt?”

 

Wenn ich meine Augen schließe
Welche Farben hat die Welt?
Wer erzeugt den Klang im Raum?

Was spüre ich im Außen?
Was fühle ich im Innern?
Ist denn alles nur ein Traum?

Der Fokus sanft dem Atem folgt,
Ein weißer Stern, in allen Farben strahlend
In der Mitte meiner Stirn entstand.

Durch mich die Energien fließen
Welche auch das All durchströmen
mit dem Kleinsten knüpfe ich ein Band

Mit dem Größten bin ich Eins
Doch wer bin ich? Dieses Licht?
Dieser Raum, dieser Geist?

Bin ich es? Bist du ich?
Ich bin das? Das bin ich?
Doch wer ist es, der mich befreit.

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Alles ist Schwingung, alles ist Welle, alles ist ein Band. Vom Anfang an bis zum Jetzt gewoben.

 

Wenn ich schaue, woher ich komme, so komm ich nicht von hier und da, ich bin die Summe aller Wirkungen jeglicher Ursachen vom Anbeginn der Zeit bis jetzt.

Dieses Wahrnehmende, dieses Bewusstsein, das ist das Ergebnis einer unendlich langen Kette von Werden, Sein, Vergehen. Ein Teil, eine Verknüpfung, eine Bedingung für alles was nach mir kommt.
Genauso ist Alles, was JETZT da ist ein Teil von Allem, denn genauso wie ALLES Ursache und Wirkung für meine Existenz ist, genauso ist ALLES Ursache und Wirkung für die Existenz ALL DER ANDEREN EXISTENZEN. Ich bin ein Teil von allem, und alles ist ein Teil von mir.

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